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Die Otto-Pankok-Gesellschaft

Gleichzeitig mit der Schaffung des Otto-Pankok-Museums durch Hulda und Eva Pankok wurde 1968 – zwei Jahre nach dem Tode des Künstlers – die Otto-Pankok-Gesellschaft gegründet. Ziel der Gesellschaft ist es, das Werk Otto Pankoks einer breiten Öffentlichkeit zu erschließen und das Verständnis für seine Kunst zu vertiefen. Zu diesem Zweck fördert sie Ausstellungen seines Werks im Museum und an anderen Orten, die Herausgabe der Werksverzeichnisse und die Veröffentlichung seines schriftlichen Nachlasses. Sie vereinigt Freunde und Verehrer Otto Pankoks in Deutschland und im Ausland.

Finden Sie hier Informationen zu unseren Ausstellungen und Aktivitäten,  Aktuelles rund um das Otto-Pankok-Museum sowie einen Einblick in das Leben und die Werke Otto Pankoks und seiner Familie.

Otto Pankok

Otto Pankoks Lebenswerk umfasst über 6000 Kohlezeichnungen, fast 800 Holzschnitte, über 800 Radierungen, ungefähr 500 Lithographien, Steinschnitte und Monotypien, zahlreiche Zeichnungen für die Düsseldorfer Zeitung „Der Mittag“ und über 200 Plastiken.

Als der Zeichner, Grafiker und Bildhauer Otto Pankok seinen 60 großformatige Kohlezeichnungen umfassenden Zyklus „Die Passion“ beginnt, steht er an der Schwelle aus einer schon bedeutenden künstlerischen Vergangenheit in eine bedrohliche Gegenwart, in das Jahr 1933 in Deutschland.

Die Wanderausstellung der Nationalsozialisten „Entartete Kunst 37“, die bis 1941 in zwölf Städten Deutschlands Station macht, stellt Pankoks Lithographie „Hoto II“ (ein Zigeunermädchen) aus. In der Düsseldorfer Hängung fügt man noch originalgroße Fotografien seiner „Passion“ hinzu.
Pankoks Kohlezeichnungen aus der Zeit wirken fast hellseherisch. Der „expressive Realismus“ seiner Darstellungen ist von Allegorie und Metapher durchdrungen. Er bearbeitet seine Erlebnisse aus dem I. Weltkrieg, nimmt die Massaker des bevorstehenden Krieges vorweg.

Otto Pankok Biografie

"Selbst für Perotti"
1964
Holzschnitt
31,7 x 25,5 cm

Biografie >>

Otto Pankok Gebote

"Selbstbildnis"
1938
Kohle
130 x 100 cm

10 Gebote >>

Otto Pankok Werk

"Hoto II"
1932
Lithographie
55 x 46 cm

Werk >>

Eva Pankok

Hineingeboren in ein Elternhaus, in dem Bild- und Wortkunst wie selbstverständlich viel Zeit und Raum des Alltags füllen, wächst Eva Pankok ganz natürlich, unbewusst in ihre Mission der Künslerin hinein. So verwundert es nicht, wenn sie in ihrer Autobiografie … von sich sagt: „Ich habe mein Leben lang gemalt. Es machte Spaß. Anfangs waren es Pillewürmer, dann Menschen Tiere, Sonne und Wolken – wie bei allen Kindern. Danach wurde alles bewusster“, und so entscheidet sie bereits mit 16 Jahren:

"Mein Beruf ist die Malerei."

(Auszug aus der Rede von Annette Burger zur Ausstellung im Gildehaus am 19.06.2005
zu Ehren des 80. Geburtstages von Eva Pankok)

Foto: Biografie „Mein Leben“ Eva Pankok – Droste-Verlag

Foto: Biografie „Mein Leben“ Eva Pankok – Droste-Verlag

Foto: Biografie „Mein Leben“ Eva Pankok – Droste-Verlag

Eva Pankok „Haus Esselt in Hünxe/ Drevenack“ – 1959 (Öl auf Leinwand) Biografie „Mein Leben“ / Droste-Verlag

Ev Pankok - Haus Esselt in Hünxe Drevenack 1959 (Öl auf Leinwand)

Eva Pankok „Haus Esselt – Garten mit Katze“ – 1987, Öl auf Leinwand Biografie „Mein Leben“ / Droste-Verlag

Heimat

- Haus Esselt -

Das zweigeschossiges Herrenhaus mit Walmdach aus dem 17. Jh., hat die Familie Pankok nach seiner Emeritierung erworben. Es war der Wohnsitz der Familie Pankok, dessen Räume weitgehend so erhalten sind wie sie zu Lebzeiten des Künstlers gestaltet waren – so auch sein Atelier, in dem sein Arbeitsplatz, die Holzstöcke und weitere seiner Werke die einstige Atmosphäre lebendig werden lassen.

Besuchern, die interessiert sind, Leben und Kunst von Otto Pankok intensiv und nah zu erfahren, steht auch die Tür von Haus Esselt offen.

Museum

Hulda und Eva Pankok lassen 1968 ein nebenstehendes Wirtschaftsgebäude (die große Scheune) von Haus Esselt ausbauen und richten dort das „Otto-Pankok-Museum“ ein, in dem auch das Otto-Pankok-Archiv untergebracht ist. Gleichzeitig wird die Otto-Pankok-Gesellschaft zur „Sicherung seines künstlerischen Nachlasses und zur Erinnerung an sein mutiges Leben in schwerer Zeit“ gegründet.

Sanierung
und Erweiterung

Das Otto-Pankok-Museum in der großen Scheune wird zurzeit für Sie saniert, erweitert und komplett neu gestaltet.

Otto-Pankok-Gesellschaft, Haus Esselt, 1959, Holzschnitt 54 x 42 cm
Haus Esselt, 1959
Holzschnitt 54 x 42 cm

Neueröffnung
2022

Im Frühjahr 2022 wird das Museum wieder eröffnet. Wir freuen uns sehr, Sie hier wieder begrüßen zu dürfen!

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Otto-Pankok-Gesellschaft e. V.

Otto-Pankok-Weg 4
Haus Esselt
46569 Hünxe-Drevenack

Kontakt

Telefon: 0 28 56-754
E-Mail: kontakt@pankok.de

Öffnungszeiten Museum

Das Museum befindet sich im Umbau. Es wird im Frühjahr 2022 wieder eröffnet.