Im Sommer 1919 bildet sich in Düsseldorf die "neue Gesellschaft für künstlerische Kultur" - der "Aktivistenbund 1919". Die Adresse des Aktivistenbundes ist das Haus des Kunstfotografen und Chemikers Dr. Erwin Quedenfeldt (1869 - 1948) auf Rosenstraße 28, wo die Mitglieder der Gruppe ihre Zusammenkünfte halten. Sie stellen sowohl im Haus Quedenfeldt regelmäßig aus, als auch im "Graphischen Kabinett von Bergh und Co." , das Pankok und Wollheim nach ihrer Rückkehr aus Remels besuchen. Der Aktivistenbund bringt im Laufe des Jahres 1920 drei Hefte mit Originalgraphiken heraus und Pankok ist in allen Ausgaben mit graphischen Arbeiten vertreten. Nachdem Otto Pankok und Gert H. Wollheim 1920 den Weg in die Galerie von Johanna Ey fanden, stellt sie die Bilder der Maler in die Schaufenstern ihrer Galerie "Neue Kunst Frau Ey" auf dem Hindenburgwall 11. Die beiden Maler bilden zusammen mit Hans Rilke und Gerth Schreiner die Gruppe "Das Ey" und publizieren unter dem gleichen Namen, "Das Ey", drei Hefte mit Originalgraphiken, für die Pankok alle Titelseiten und sechs weitere Holzschnitte herstellt. (Juli, August und September 1920). Immer mehr junge Maler, wie Max Ernst, Johann Baptist Hundt, Karl Schwesig und Otto Dix, stellen bei Johanna Ey aus. Sie werden alle Mitglieder der am 24. Februar 1919 gegründeten Künstlervereinigung "Das Junge Rheinland", deren Namen sie übernehmen. Die Anschrift "Des Jungen Rheinlands" wird von nun an die Galerie "Neue Kunst Frau Ey". Die Gruppe bringt eine gleichnamige Zeitschrift heraus, die ab 1922 "Das Ey" ablöst.

Pankok nimmt 1920 und 1921 an den Jahresausstellungen der Gruppe "Das Junge Rheinland" teil. Seine Arbeiten aus der Ausstellung "Des Jungen Rheinlands" in der Kunsthalle 1921 werden in der Zeitschrift "Der Mittag" besprochen: "Otto Pankok, ein Dramatiker. Darum packt er so sehr: Er leidet an der Härte des Leids der modernen Menschheit, aber er erleidet nicht, er erlebt das Leid, stößt es vulkanisch aus seinen Werken, die seine Auflösung sind, sein Erlebnis." Es ist die letzte Ausstellung "Des Jungen Rheinlands", an der Pankok als Mitglied der Gruppe teilnimmt. 1922 veröffentlicht die Zeitschrift "Das Junge Rheinland" im Heft 5 noch ein Artikel ("Paul Klee und Dada") und im Heft 7 eine Kurzbiographie, ein Essay ("Aprilpredigt") und drei Arbeiten von Pankok. Ab 1922 fühlt sich Pankok keiner Gruppe mehr angehörig und entfernt sich der Szene um Johanna Ey.